Nebensächlichkeiten sind die schönsten aller Arbeiten

Nach den ganze Fachsimpeleien über unseren Kutter-Bootsbau an der Timpe Te wollen wir auch nochmal ein paar Eindrücke der kleineren, nebensächlichen Arbeiten liefern. Diese sind nämlich nicht nur briliante Stimmungsheber, wenn es mal nicht ganzu so gut voran geht, sondern tragen auch noch zum guten Bild der Timpe Te bei – Pinseln, lackieren, labsalen und co. sind einfach unterhaltsam. Die Bilder sprechen an dieser Stelle für sich 🙂

Astrid, eine aus Österreich kommende angehende Grundschullehrerin, hat den Weg über Erasmus nach Flensburg und hier zu uns und der Timpe Te gefunden. Mit viel Eifer hat sie uns das letzte halbjahr geholfen, zentral an der Aufarbeitung des Decks mitgewirkt und immer wieder gerne lackiert. Leider mussten wir sie vor kurzem aus unserem Team für das weitere Studium zurück in Österreich verabschieden. Doch schon bald will sie wieder bei der alten Dame vorbeischauen – natürlich wenn sie dann schwimmt 🙂

Vielen Dank für dein enthusiasisches Mitwirken, Astrid!

 

Wo Fingerspitzengefühl gefragt ist, ist Astrid immer am Start

 

 

Mit einem seidenmatt-schwarzen Lack hebt sich das Relief aus der weißen und naturfarbenen Tropenholz-Pinne

 

     Die frisch lackierte Pinne im neuen Ruderkopf – Mit Ruder am Heck wirkt die Timpe Te schon gleich viel schiffiger

 

Philipp und David beim Labsalen des Stehenden Guts

 

 

 

 

 

 

Weniger eine Nebensächlichkeit als ein tragendes Element im Boot – drei neue Bodenwrangen, jeweils 50mm stark, haben wir an der Bandsäge auschneiden lassen…

 

…und dann per Hand mit Winkelschmiege und Zollstock angepasst.

 

Mascha beim Auftragen des Antifoulings

 

ein abholbereites Boot auf dem Hinterhof am Südermarkt

 

Für eine Tiefenimprägnierung haben wir alle Blöcke per Hand angeschliffen und Rückstände von Labsale und Lacken entfernt

 

Ölen bis der Arzt kommt – im 15 Minuten-Takt mussten die Blöcke bis zu 35 mal geölt werden, bis sie gesättigt waren.

 

Astrid bei der Arbeit immer mit Timpe Te-shirt

 

Owatrolöl D1 konserviert nicht nur – es sieht mit einem seidenmatten Finish auch noch sehr gut aus 🙂

 

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